Philosophie

Der SC Teutonia von 1910 steht seit mehr als hundert Jahren für Breitensport, Zusammenhalt und Widerstandsfähigkeit in Altona. Er wurde von Arbeitern gegründet, denen in anderen Vereinen die Teilnahme am Sportbetrieb verweigert wurde. Aus dieser Tradition sehen wir uns heute als Verein für alle Menschen – ungeachtet des Geschlechts, der gesellschaftlichen Schicht, der sexuellen Orientierung oder der Religion.

Unser Einzugsgebiet ist von der Bevölkerung her sehr gemischt. Wenn auch auf den ersten Blick ein hoher Anteil an Mitgliedern mit Migrationshintergrund erkennbar ist, sind es doch meist Altonaer, die hier geboren und aufgewachsen sind. Traditionell ist Altona eher ein Arbeiterviertel, genauso wie T10 ehemals ein Arbeiterverein gewesen ist. Wir hoffen, dass die Vielfältigkeit durch Menschen unterschiedlicher sozialer Schicht und Herkunft auch in Zukunft ein bereicherndes Element in unserem Verein bleibt.

Darüber hinaus sehen wir uns als ein Verein mit positiver Fehlerkultur, in dem niemand den goldenen Weg kennt, aber alle ihren Teil beitragen können, den eingeschlagenen Weg als Chance zur Verbesserung zu sehen.
Wir sind ein zukunftsgerichteter Verein, der sich mit neuen Methoden und Ansätzen ernsthaft auseinandersetzt und diesen offen gegenübersteht – und gleichzeitig sind wir uns unserer langen Tradition bewusst, ohne uns an sie zu klammern.
Als Verein möchten wir Neugier, Interesse und Motivation für neue Entwicklungen bei Kindern, Jugendlichen, Vereinsmitgliedern und Ehrenamtlichen stärken.
Der Grundsatz der Gleichbehandlung im Vereinsalltag, z.B. wenn es um faire Umverteilung der vorhandenen Ressourcen wie Budgets oder Trainingszeiten geht, ist uns besonders wichtig.
Insgesamt sehen wir uns als Fundament für viele tolle Aktivitäten und Initiativen vieler und unterschiedlicher Gruppen mit einem gemeinsamen Zusammengehörigkeitsgefühl – quasi ein bodenständiger Dorfverein in der Großstadt.

Unsere Farben sind schwarz und weiß, aber wir sind wie unser Stadtteil: weltoffen, multikulturell und für Vielfalt und Toleranz – bunt!

Wir wissen, dass wir uns nicht auf unserer Geschichte ausruhen dürfen – und das wollen wir auch nicht.

Und so ist es an uns, die Werte, für die wir stehen, vorzuleben statt mit Floskeln und Plattitüden um uns zu schmeißen. Und dieser herausfordernden Aufgabe stellen wir uns. Als Verein. Tag für Tag.